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Ein Blick hinter die Bauzäune: Die „Welle“ nimmt Formen an

27. Juli 2017. Es sind Sommerferien – doch das bedeutet keinesfalls, dass bei den Bau- und  Sanierungsmaßnahmen im Freizeitbad „Die Welle“ derzeit eine ruhige Kugel geschoben wird. Im Gegenteil: Die Arbeiten laufen weiter auf Hochtouren, täglich sind neue Baufortschritte zu sehen – Zeit, um erneut einen Blick hinter die Bauzäune zu werfen.

 „Der Kostenrahmen von knapp elf Millionen Euro wird eingehalten und – wenn alles glatt läuft – liegen wir auch zeitlich mit den Bau- und Sanierungsmaßnahmen voll im Plan“, diese guten Nachrichten kann Marko Rempe, Bäderleiter der Stadtwerke Gütersloh, in diesen Tagen verkünden. „Noch vor Weihnachten wollen wir unsere Welle wieder öffnen.“ Dieses Ziel hat man bei den Stadtwerken Gütersloh fest vor Augen.

Und schon deutlich früher – nämlich bereits im Oktober – soll der Sportbereich mit Kurs- und Schwimmbecken geöffnet werden. „Das Sportbecken im Nordbad schließt Ende September. Wir wollen den Gästen ermöglichen, dass sie ohne lange Unterbrechung in den neuen Sportbereich der Welle wechseln können“, so Rempe.

Im Innern des Erlebnisbads hat sich in den vergangenen Wochen schon wieder einiges getan. Das Gerüst ist bereits verschwunden. Die erneuerte und in aufwändiger Feinarbeit angebrachte Holzlammendecke ist hier bereits fertiggestellt. Sie ist mit Vlies unterlegt und wird so für eine optimale Akustik sorgen. Für bestmögliche Bedingungen wird auch die neue Lüftungsanlage sorgen. „Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Bad wird es dann nicht mehr geben“, verspricht Rempe. Und auch Zugluft solle zukünftig kein Problem mehr sein. Auch der Estrich auf den Laufwegen ist bereits gegossen. Derzeit werden die Fliesen im Sportbecken ausgebessert sowie das Freizeit- und Erlebnisbecken neu gespachtelt und gefliest. Die beiden neuen Edelstahlbecken im Innen- und Außenbereich befinden sich schon an ihren Plätzen.

In den vergangenen Tagen stand noch etwas ganz Besonderes an: Die Elemente der neuen Rutschanlage sind geliefert worden. Noch liegen die großen, knallgrünen Einzelteile gut verwahrt auf dem „Welle“-Gelände. „Der Aufbau wird wohl einige Wochen dauern“, schätzt Rempe die Rohbaumaßnahme ein. Zehn Meter hoch und rund 100 Meter lang sind die drei Rutschkanäle. Die Familienrutsche hat verschiedene Effekte zu bieten, die Doppelrutsche soll durch ihren Wettbewerbscharakter begeistern. Die Anlage ist in Deutschland einmalig und Vergleichbares bislang ausschließlich auf Kreuzfahrtschiffen zu finden. Und das ist nur eines von unzähligen neuen Highlights!

Neben einem verlängerten neuen Strömungskanal wird es etwa auch ein neues Warmsprudelbecken, einen kundenfreundlichen Gastronomiebereich mit Terrasse und ein Textildampfbad mit angenehmen 40 °C geben. Das Lehrschwimmbecken kann künftig mittels Hubboden in seiner Tiefe verstellt und so auf die für die verschiedenen Kurse notwendigen Höhen zwischen 30 und 180 Zentimetern angepasst werden.

In der vergangenen Woche hatten Gütersloher Bürger die Gelegenheit, sich gemeinsam mit Marko Rempe ein Bild vom aktuellen Stand der Arbeiten auf der Baustelle zu machen. An drei Terminen lud der Bäderleiter zu einer Führung ein und gab gern Antworten auf die Fragen der Gruppen. „Das Angebot wurde sehr gut angenommen“, freut sich Rempe über die große Resonanz.

Und es zeigt: Ob als große Baustelle oder erlebnisreiches Freizeitbad – „Die Welle“ ist einfach immer einen Besuch wert.

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