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Arbeiten laufen weiter auf Hochtouren

26. April 2017. Bauarbeiter, Bagger und Bohrpfähle statt Besucher, Badespaß und Brandungswellen: Seit Anfang Januar sind die Türen des beliebten Freizeitbads „Die Welle“ nun schon geschlossen. Seitdem laufen die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen auf dem Gelände am Stadtring Sundern auf Hochtouren – Zeit für eine Momentaufnahme.

Insgesamt 9.000 Tonnen Boden sind bewegt, 110 Bohrpfähle gesetzt, 3.000 Tonnen Beton abgebrochen und 3.500 Quadratmeter Fliesen herausgestemmt worden – so beeindruckend klingt der aktuelle Stand der Bauarbeiten in Zahlen.

„Alle Bohrpfähle für den neuen Anbau sowie den Rutschenturm sind bereits gesetzt und die Deckenverkleidungen in den großen Hallendächern fertiggestellt“, fasst Bäderleiter Marko Rempe zusammen. „Die Rohbaumaßnahmen befinden sich insgesamt in vollem Gange.“

Die 110 stützenden Bohrpfähle mit einer Länge von bis zu 8 Metern wurden in den vergangenen Tagen im Außenbereich gesetzt. Auf ihnen soll das Fundament für den neuen Anbau sowie für die spektakuläre Rutschenanlage entstehen. Die Setzung der Bohrpfähle ist eine Voraussetzung, da sich das „Welle“-Gelände auf einem Überschwemmungsgebiet  der Dalke befindet. So werden Setzrisse sowie ein Absacken des Gebäudes verhindert und optimale Standfestigkeit gewährleistet.

Das ursprüngliche „Welle“-Gebäude wird vergrößert, um genügend Platz für einen komfortablen Ruheraum und einen neuen Kleinkind-Bereich zu schaffen. Im Rahmen der Anbau-Arbeiten sind in der vergangenen Woche zudem alte Betonpfeiler freigelegt und ein rund 20 Meter hoher Baukran auf dem Gelände platziert worden. „Die Umbauarbeiten in der Gastronomie beginnen ebenfalls in Kürze“, berichtet Rempe. Denn auch dieser Bereich werde natürlich kundenfreundlich umgestaltet.

Beendet sind hingegen schon die Arbeiten an den Decken im Innenbereich. In aufwändiger Feinarbeit  wurden dort helle und mit Vlies unterlegte Holzlamellen angebracht, die für eine optimale Akustik sorgen werden. Die Gesamtlänge der Hölzer, die unter den Decken der „Welle“ angebracht werden, wird mehr als 50.000 Meter betragen.

„Die Welle“ wird derzeit für 10,9 Millionen Euro zu einem der attraktivsten Freizeitbäder in der Region umgebaut und bleibt noch bis voraussichtlich Dezember 2017 geschlossen. Fest steht aber schon heute: Die Gütersloher können sich auf viele neue Highlights in „ihrer“ Welle freuen.

Der gesamte Umbau kann über eine Webcam jederzeit unter www.welle-guetersloh.de live verfolgt werden.

 

Die Zahlen auf einen Blick:

In der Umbauphase sind bislang…

  • 9.000 Tonnen Boden bewegt worden.
  • 110 bis zu acht Meter lange Bohrpfähle gesetzt worden.
  • 3.000 Tonnen Beton abgebrochen worden.
  • 3.500 Quadratmeter Fliesen herausgestemmt worden.

Die Hölzer unter den Decken werden eine Gesamtlänge von über 50.000 Metern bekommen.

 

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